Die BKK Euregio ist eine Betriebskrankenkasse, die für Personen mit Wohn- oder Beschäftigungsort in Nordrhein-Westfalen oder Hamburg geöffnet ist. Ihren Hauptsitz hat sie in Heinsberg. Unter der Bezeichnung „BKK Euregio“ existiert die Kasse seit 1. Juli 2003, ihre Geschichte reicht jedoch mehr als 100 Jahre zurück: Gegründet wurde sie bereits im Jahr 1896, damals als Betriebskrankenkasse für die Beschäftigten der Firmen Dr. Max Fremery & Co. und Vereinigte Glanzstoff-Fabriken Act.-Ges. Aufgrund von Umstrukturierungen der Träger-Unternehmen wurde der Kassenname in den folgenden Jahrzehnten immer wieder angepasst. Seit 1. April 1998 ist die Betriebskrankenkasse für alle gesetzlich Versicherten geöffnet, die in Hamburg oder Nordrhein-Westfalen wohnen oder arbeiten.

Derzeit betreut die BKK Euregio rund 52.000 Mitglieder und 70.000 Versicherte. Nach dem Motto „Gesundheit – gut und günstig“ versteht sich die BKK Euregio als Premium-Krankenkasse mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. Versicherte können eine Reihe an Zusatzleistungen in Anspruch nehmen, die über den gesetzlich definierten Rahmen hinausgehen. Dazu zählen beispielsweise Zuschüsse zu zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen und besondere Leistungen in den Bereichen Alternativmedizin und Sport. [2] Als Vorstand der BKK Euregio fungiert Hans-Peter Hilgers.

Adresse & Kontakt

Hauptsitz
BKK EUREGIO
Boos-Fremery-Straße 66
52525 Heinsberg

Postanschrift
BKK EUREGIO
Kundenservice 1.2
Postfach 1320
52517 Heinsberg

Telefonnummer
02452 9016-0

E-Mail
info@bkk-euregio.de

Website
https://www.bkk-euregio.de/

Service Center
Die BKK Euregio Kranken- und Pflegekasse ist für ihre Versicherten telefonisch unter 02452 9016-0 erreichbar. Sie können sich außerdem jederzeit per Kontaktformular an die BKK Euregio wenden, eine E-Mail an info@bkk-euregio.de senden oder den Rückrufservice in Anspruch nehmen.

Termine

Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BKK Euregio telefonisch zu folgenden Servicezeiten:
Montag – Donnerstag 8.00 – 16.30 Uhr
Freitag 8.00 – 15.00 Uhr

Beschwerden über Kasse

Wenden Sie sich für Beschwerden oder Kritik entweder telefonisch unter 02452 9016-0, per E-Mail an info@bkk-euregio.de oder über das Kontaktformular an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BKK Euregio.

Pflege und Pflegeleistungen der BKK Euregio Pflegekasse

Wer auf Dauer – das heißt: für voraussichtlich mindestens sechs Monate – pflegerische Unterstützung benötigt, kann Pflegeleistungen der BKK Euregio Pflegekasse beziehen. Für die Höhe und Art der Leistungen ist der Pflegegrad entscheidend: Je höher der Pflegegrad, desto mehr Geld- oder Sachleistungen stehen dem Versicherten aus der BKK Euregio Pflegeversicherung zu.

Für ambulante oder stationäre Pflegeleistungen der BKK Euregio gelten seit 1. Januar 2022 die folgenden monatlichen Höchstbeträge:

Leistungen Pflegegrad 1 Pflegegrad 2 Pflegegrad 3 Pflegegrad 4 Pflegegrad 5
Pflegegeld - 316 € 545 € 728 € 901 €
Pflegesachleistungen,
häusliche Pflege
- 724 € 1.363 € 1.693 € 2.095 €
Teilstationäre Pflege - 689 € 1.298 € 1.612 € 1.995 €
Vollstationäre Pflegeleistungen 125 € Zuschuss 770 € 1.262 € 1.775 € 2.005 €
Zuschlag zum pflegebedingten
Eigenanteil bei
vollstationärer Pflege
- Bis 12 Monate: 5%
Bis 24 Monate: 25%
Bis 36 Monate: 45%
Über 36 Monate: 70%
Bis 12 Monate: 5%
Bis 24 Monate: 25%
Bis 36 Monate: 45%
Über 36 Monate: 70%
Bis 12 Monate: 5%
Bis 24 Monate: 25%
Bis 36 Monate: 45%
Über 36 Monate: 70%
Bis 12 Monate: 5%
Bis 24 Monate: 25%
Bis 36 Monate: 45%
Über 36 Monate: 70%
Entlastungsbetrag, nach Vorlage
der entsprechenden Belege
125 € 125 € 125 € 125 € 125 €
Entlastungsbetrag, nach Vorlage
der entsprechenden Belege
- 1.774 € 1.774 € 1.774 € 1.774 €
Verhinderungspflege,
pro Kalenderjahr
- 1.612 € 1.612 € 1.612 € 1.612 €
Zum Verbrauch bestimmte
Pflegehilfsmittel
40 € 40 € 40 € 40 € 40 €
Wohnumfeldverbesserung,
pro Maßnahme
4.000 € 4.000 € 4.000 € 4.000 € 4.000 €
Wohngruppenzuschlag 214 € 214 € 214 € 214 € 214 €
Pauschalleistung für die
Pflege von Menschen
mit Behinderung
- max. 266 € (15% der Vergütung) max. 266 € (15% der Vergütung) max. 266 € (15% der Vergütung) max. 266 € (15% der Vergütung)

Quelle: https://www.aok.de/pk/uni/inhalt/leistungen-der-pflegeversicherung-1/

Pflegegrad beantragen bei der BKK Euregio Pflegekasse

Um Leistungen aus der BKK Euregio Pflegekasse zu erhalten, müssen Sie im ersten Schritt einen Pflegegrad beantragen. Das funktioniert wie folgt:

  1. Stellen Sie bei der BKK Euregio einen Antrag auf Pflegeleistungen. Das Formular „Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung“ können Sie im Download-Center bequem herunterladen und ausdrucken oder gleich online ausfüllen. Senden Sie den Antrag anschließend postalisch an die im Formular angegebene Adresse oder per E-Mail an info@bkk-euregio.de. Alternativ wenden Sie sich an die telefonische Hotline der BKK Euregio unter 02452 9016-0. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis donnerstags von 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr und freitags von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr.
  2. Die BKK Euregio wird anschließend den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) mit einem Gutachten beauftragen, um das Ausmaß der Pflegebedürftigkeit zu ermitteln. Konkret geht es darum, wie sehr die pflegebedürftige Person in ihrer Selbstständigkeit beeinträchtigt ist und wie viel an pflegerischer Unterstützung sie benötigt. Der Gutachter wird nach einem standardisierten Vorgehen verschiedene Bereiche wie Mobilität, Selbstversorgungsfähigkeit und kognitive Fähigkeiten überprüfen. Um diese Punkte möglichst realistisch beurteilen zu können, findet die Begutachtung im häuslichen Umfeld des Pflegebedürftigen statt.
  3. Der MDK wird sich rechtzeitig mit einem Terminvorschlag bei Ihnen melden. Sie können sich auf die Begutachtung vorbereiten, indem Sie Dokumente wie Arztberichte, Pflegeprotokolle oder einen Medikationsplan in Kopie bereithalten. Es kann sinnvoll sein, wenn Pflegepersonen wie Familienmitglieder oder Pflegedienst-Mitarbeiter bei dem Termin anwesend sind.
  4. Nach dem Termin bei Ihnen zu Hause erstellt der MDK ein Gutachten über das Ausmaß der Pflegebedürftigkeit und die nötigen Pflegemaßnahmen. Die BKK Euregio Pflegekasse wird sich bei der Festsetzung des Pflegegrades auf dieses Gutachten stützen.
  5. Sie erhalten anschließend einen schriftlichen Bescheid von der Pflegekasse, in dem der zugeteilte Pflegegrad sowie das Gutachten des MDK enthalten sind. Außerdem können Sie dem Schreiben die Art und Höhe der Leistungen entnehmen, die dem Pflegebedürftigen zustehen.

Antrag auf Pflege BKK Euregio

Verhinderungspflege beantragen bei der BKK Euregio Pflegeversicherung

Wenn private Pflegepersonen einmal krank werden oder vielleicht selbst eine Auszeit benötigen, beteiligt sich die Pflegekasse an den Kosten für eine Ersatzpflegekraft. Im Rahmen der Verhinderungspflege sind bis zu 1.612 Euro pro Jahr für einen Zeitraum von maximal 6 Wochen vorgesehen. Mit dieser finanziellen Unterstützung kann man beispielsweise einen ambulanten Pflegedienst beauftragen, damit der Pflegebedürftige weiterhin gut versorgt ist.

Besonderheiten

  • Es besteht eine Wartezeit von 6 Monaten: Bevor man erstmalig die Verhinderungspflege in Anspruch nimmt, muss der Versicherte mindestens ein halbes Jahr in der häuslichen Umgebung gepflegt worden sein.
  • Verhinderungspflege ist für Pflegebedürftige mit einem Pflegegrad von mindestens 2 vorgesehen.
  • Man kann zusätzlich bis zu 806 Euro für die Verhinderungspflege verwenden, wenn man die Mittel für die Kurzzeitpflege im aktuellen Jahr noch nicht ausgeschöpft hat. So kommt man auf einen maximalen Betrag von 2.418 Euro.

Formular

Sie finden den Antrag auf Verhinderungspflege online im Download-Center der BKK Euregio. Schicken Sie den ausgefüllten Antrag an die im Formular angegebene Adresse oder reichen Sie ihn per E-Mail an info@bkk-euregio.de ein. Alternativ können Sie sich auch telefonisch an die Hotline 02452 9016-0 wenden (Servicezeiten: Montag bis Donnerstag 08:00 – 16:60 Uhr, Freitag 08:00 – 15:00 Uhr).

BKK Euregio Antrag Verhinderungspflege

Reha und Kur beantragen bei der BKK Euregio

Rehabilitationsmaßnahmen und Kuren sind Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn der Arzt einen entsprechenden Bedarf feststellt. Worin besteht der Unterschied? Eine Kur dient in erster Linie dazu, die Gesundheit zu erhalten oder zu verhindern, dass sich eine chronische Krankheit weiter verschlechtert. Reha-Maßnahmen dagegen sollen Patienten nach gesundheitlichen Krisen, Operationen oder Unfällen wieder fit für das Alltagsleben machen. Sie können somit auch einer möglichen Pflegebedürftigkeit vorbeugen. Es gibt sowohl stationäre als auch ambulante Kur- oder Reha-Angebote. Ihr Arzt oder die Krankenkasse berät Sie dazu gerne.

Besonderheiten

Die Kosten für eine Kur oder Reha übernimmt nicht in allen Fällen die Krankenversicherung, auch andere Leistungsträger können zuständig sein. Das gilt beispielsweise dann, wenn:

  • die Reha dazu dient, wieder arbeitsfähig zu werden – hier müssen Sie sich wahrscheinlich an die Rentenversicherung wenden.
  • man nach einem Arbeitsunfall oder wegen einer Berufskrankheit eine Reha in Anspruch nimmt – in diesem Fall ist meist die Unfallversicherung zuständig.

Formular

Das Formular für die Beantragung einer Kur stellt in der Regel Ihr behandelnder Arzt zur Verfügung, der Ihnen auch beim Ausfüllen hilft. Falls Sie bei der Deutschen Rentenversicherung um eine Reha-Leistung ansuchen, finden Sie hier die nötigen Antragsformulare.

Kurzzeitpflege beantragen bei der BKK Euregio Pflegekasse

In bestimmten Situation sind Pflegebedürftige auf eine kurzzeitige stationäre Versorgung angewiesen: etwa wenn der Pflegebedarf sehr plötzlich eingetreten ist bzw. sich plötzlich verschlechtert hat und Angehörige erst die nötigen Vorbereitungen für eine häusliche Pflege treffen müssen. In solchen und ähnlichen Krisenfällen kann man um Kurzzeitpflege ansuchen. Die Pflegeversicherung übernimmt dann die Kosten für die Unterbringung in einer stationären Einrichtung bis zu einer Höchstgrenze von 1.774 Euro jährlich (maximaler Zeitraum: 8 Wochen).

Besonderheiten

  • Anspruch auf Kurzzeitpflege besteht ab Pflegegrad 2.
  • Man kann die für die Verhinderungspflege vorgesehenen Mittel mit der Kurzzeitpflege kombinieren und so auf bis zu 3.386 Euro Zuschuss pro Jahr kommen. Der umgewidmete Betrag ist dann aber nicht mehr für die Verhinderungspflege verfügbar.
  • Eine Voraussetzung für die Kostenübernahme ist, dass die Betreuung in einer von der BKK Euregio Pflegekasse zugelassenen stationären Einrichtung erfolgt.

Formular

Das Antragsformular für die Kurzzeitpflege finden Sie im Download-Center der BKK Euregio. Den ausgefüllten Antrag senden Sie per Mail (info@bkk-euregio.de) oder per Post an die angegebene Adresse der BKK Euregio. Alternativ können Sie den Antrag auf Kurzzeitpflege auch telefonisch stellen. Die Hotline 02452 9016-0 ist montags bis donnerstags von 08:00 – 16:00 Uhr und freitags von 08:00 – 15:00 Uhr erreichbar.

Antrag Kurzzeitpflege der BKK Euregio

Pflegegeld beantragen bei der BKK Euregio Pflegeversicherung

Wenn Pflegebedürftige in der häuslichen Umgebung betreut werden, hat man Anspruch auf Geld- oder Sachleistungen aus der BKK Euregio Pflegeversicherung. Pflegegeld erhält man, wenn Familienangehörige oder andere ehrenamtliche Helfer die Pflege übernehmen. Das Pflegekasse zahlt die Geldbeträge monatlich direkt an den Versicherten aus, der frei über das Pflegegeld verfügen kann. In der Regel geben es Pflegebedürftige aber an ihre ehrenamtlichen Pflegepersonen weiter, um deren Aufwand abzugelten. Es ist auch möglich, das Pflegegeld für die Bezahlung von Pflegekräften aus dem Ausland zu verwenden.

Nimmt man für die Pflege zu Hause einen mobilen Pflegedienst in Anspruch, dann kann man sich einen Teil der Kosten von der Pflegeversicherung erstatten lassen. In diesem Fall spricht man von „Pflegesachleistungen“, weil die Pflegekasse direkt mit dem Pflegedienst abrechnet. Auch eine Kombination von Pflegegeld und Pflegesachleistungen ist möglich.

Die Höhe von Pflegegeld und Pflegesachleistungen steigt mit dem Pflegegrad.
Derzeit zahlt die BKK Euregio monatlich je nach Pflegegrad folgende Höchstbeträge aus:

Leistungen Pflegegrad 2 Pflegegrad 3 Pflegegrad 4 Pflegegrad 5
Pflegegeld 316 € 545 € 728 € 901 €
Pflegesachleistungen 724 € 1.363 € 1.693 € 2.095 €

Formular

Falls noch kein Pflegegrad vorliegt, müssen Sie zunächst einen Pflegeantrag stellen. Dazu dient das Formular „Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung“, das Sie im Download-Center der BKK Euregio herunterladen können. Die BKK Euregio wird anschließend ein Gutachten des MDK in Auftrag geben, das als Grundlage zur Einstufung des Pflegegrades dient. Anschließend erhalten Sie von der Pflegekasse je nach Pflegegrad Geld- oder Sachleistungen. Falls sich der Zustand des Pflegebedürftigen verschlechtert hat, können Sie mit dem Formular auch eine Höherstufung des Pflegegrades beantragen.

Pflegehilfsmittel beantragen bei der BKK Euregio Pflegekasse

Als Pflegehilfsmittel bezeichnet man Gegenstände wie Schutzhandschuhe oder Desinfektionsmittel, die dem Schutz der Pflegeperson dienen, die Pflege erleichtern oder Pflegebedürftige in ihrer Selbstständigkeit unterstützen. Während man viele Pflegeleistungen erst ab Pflegegrad 2 erhält, stehen Ihnen Pflegehilfsmittel schon mit Pflegegrad 1 zu. Man unterscheidet Pflegehilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind, und technische Hilfsmittel, die nicht zum Verbrauch bestimmt sind.

1. Zum Verbrauch bestimmte Pflegemittel

Für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel erstattet die BKK Euregio Pflegekasse 40 Euro monatlich, unabhängig vom Pflegegrad.

Voraussetzungen

  • Die Pflege erfolgt entweder in der häuslichen Umgebung des Pflegebedürftigen oder in einer Wohngemeinschaft.
  • Um den Pflegebedürftige kümmern sich Angehörige oder andere Helfer wie Nachbarn und Freunde – oder ein Pflegedienst.
  • Für die Kostenübernahme ist ein schriftlicher Antrag erforderlich. Sie benötigen dazu kein spezielles Formular. Geben Sie aber jedenfalls die persönlichen Daten des Versicherten an (Name, Geburtsdatum, Versicherungsnummer) und legen Sie eine Quittung bei, aus der Art und Menge der Pflegemittel hervorgehen.

2. Technische Pflegemittel

Unter technischen Pflegehilfsmitteln versteht man Gerätschaften wie Hausnotrufsysteme, spezielle Möbel oder auch medizinische Geräte, die je nach individueller Pflegesituation erforderlich sein können. Meist stellt die Pflegekasse technische Hilfsmittel leihweise zur Verfügung, so dass man sie nicht selbst kaufen muss. Für den Versicherten bleibt nur ein Selbstbehalt von 10 Prozent zu bezahlen, der aber 25 Euro nicht überschreiten darf.

Welche zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel übernimmt die BKK Euregio Pflegekasse?

Welche technischen Hilfsmittel übernimmt die BKK Euregio Pflegekasse?

Das hängt ganz vom jeweiligen Bedarf ab. Eine genaue Liste aller technischen Pflegehilfsmittel, geordnet nach Therapiezielen, finden Sie im Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

Beantragen Sie jetzt zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel und erhalten Sie diese kostenfrei jeden Monat im Wert von 40 € mit der Sanubi Pflegebox

Jetzt zuzahlungsfreie Pflegebox bestellen

Besondere Pflegeleistungen der BKK Euregio

Pflegekurse und individuelle Schulungen

Wer Angehörige zu Hause pflegt oder sich auf eine Pflegetätigkeit vorbereiten möchte, kann Pflegekurse und Schulungen auf Kosten der BKK Euregio Pflegekasse in Anspruch nehmen. In allgemeinen Pflegekursen werden beispielsweise grundlegende Techniken der Körperpflege oder der Mobilisierung vermittelt. Man lernt auch, wie man rückenschonend arbeitet und Hilfsmittel richtig einsetzt. Darüber hinaus erfahren Sie Wissenswertes über organisatorische oder finanzielle Aspekte der Pflege. [3]

Um Hilfe und Unterstützung in speziellen Pflegesituationen zu erhalten, können Sie außerdem individuelle Schulungen in Ihrem häuslichen Umfeld in Anspruch nehmen. Dabei kommt eine spezialisierte Pflegekraft oder Pflegeberaterin zu Ihnen nach Hause und gibt Ihnen konkrete Tipps zu Ihrer individuellen Situation.

Falls Sie Interesse an kostenlosen Schulungen oder Pflegekursen haben, dann wenden Sie sich telefonisch unter 02452 9016-0, per E-Mail (info@bkk-euregio.de) oder per Kontaktformular an die BKK Euregio. Die Kurse werden in der Regel durch den BKK-Dachverband organisiert und von regionalen Anbietern abgehalten.

Hospiz- und Palliativversorgung

Die Hospiz- und Palliativversorgung setzt sich dafür ein, schwerkranken oder sterbenden Menschen eine würdevolle letzte Lebensphase zu ermöglichen. Die Kosten für die Unterbringung auf einer Hospiz-Station oder für eine ambulante palliativmedizinische Betreuung übernimmt die BKK Euregio. Lassen Sie sich dazu am besten von den Mitarbeitern der BKK Euregio oder von Ihrem behandelnden Arzt beraten. Um nach stationären Hospiz-Einrichtungen zu suchen, können Sie auch den Klinikfinder des BKK-Dachverbandes nutzen.

Pflegedienst – welcher ist der richtige?

Mobile Pflegedienste entlasten pflegende Angehörige und tragen dazu bei, dass pflegebedürftige Menschen länger im gewohnten häuslichen Umfeld bleiben können. Um einen vertrauenswürdigen Pflegedienst in Ihrer Nähe zu finden, ist der Pflegefinder des BKK-Dachverbandes nützlich. Sie können in dieser umfangreichen Datenbank auch gezielt nach Pflegediensten suchen, die Pflegebedürftige mit speziellen Bedürfnissen (etwa Beatmungspflichtige) betreuen. Darüber hinaus ist die Suche nach Pflegeheimen oder Einrichtungen zur Tages- und Nachtpflege möglich.

Die BKK-Pflegeberatung

Sie haben Fragen zu Ihrer speziellen Pflegesituation, möchten sich über Unterstützungsangebote beraten lassen oder brauchen Hilfe bei der Koordination der Pflege? In den Pflegestützpunkten der Kranken- und Pflegekassen erhalten Pflegebedürftige und Ihre Angehörigen wichtige Informationen und Hilfestellungen. Nutzen Sie den Pflegefinder des BKK-Dachverbandes, um nach Angeboten in Ihrer Nähe zu suchen, oder wenden Sie sich telefonisch unter 02452 9016-0 an die BKK Euregio Pflegekasse.

Mitglied werden

Sie können Mitglied der BKK Euregio Kranken- und Pflegeversicherung werden, wenn Sie in den Bundesländern Hamburg oder Nordrhein-Westfalen wohnen oder arbeiten. Um zur BKK Euregio zu wechseln, reicht es, den digitalen Mitgliedsantrag auszufüllen. Die Mitarbeiter der Krankenkasse kümmern sich anschließend um alles Nötige wie die Kündigung Ihrer alten Krankenversicherung oder die Information Ihres Arbeitgebers.

Folgende Beitragssätze hebt die BKK Euregio derzeit ein:

  • Allgemeiner Beitragssatz: 14,60 %
  • Ermäßigter Beitragssatz: 14,00 %
  • Zusatzbeitrag: 0,84 %

Die Grundlage für die Berechnung Ihrer Krankenkassenbeiträge stellt Ihr sozialversicherungspflichtiger Bruttolohn dar. Dabei gilt eine Höchstgrenze (Beitragsbemessungsgrenze) von 4.837,50 Euro. Das heißt: Für das darüber liegende Einkommen werden keine Beiträge mehr fällig. Den allgemeinen Beitragssatz von 14,60 % zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils zur Hälfte. Auch auf Renten fallen grundsätzlich Krankenkassenbeiträge an. Für Betriebsrentner gilt jedoch eine Freigrenze von 164,50 Euro – erst die darüber liegende Rente wird zur Berechnung der Beiträge herangezogen.

Gesetzlich Versicherte müssen für medizinische Leistungen wie Medikamente meist einen gewissen Selbstbehalt erbringen. Ausgenommen sind in der Regel Kinder und Jugendliche. Um finanzielle Überforderungen zu vermeiden, ist jedoch eine Belastungsgrenze von 2 % der jährlichen Bruttoeinnahmen vorgesehen. Für chronisch Kranke ist die Belastungsgrenze schon bei 1 % der jährlichen Einnahmen erreicht.

Bei der Berechnung der Belastungsgrenze werden die folgenden Freibeträge berücksichtigt:

  • 5.922 Euro für den Partner
  • 8.388 Euro für jedes Kind im Haushalt

Sobald im laufenden Kalenderjahr die persönliche Belastungsgrenze überschritten wird, können Sie sich per Antrag von weiteren Selbstbehalten befreien lassen. Das Antragsformular finden Sie im Download-Center der BKK Euregio – oder Sie wenden sich telefonisch (02452 9016-0) an die Krankenkasse.

BKK Euregio Onlineantrag