Ende 2019 waren 4,13 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. 80 Prozent der Betroffenen werden zu Hause gepflegt. Über die Hälfte von ihnen überwiegend durch Angehörige. Die häusliche Pflege macht demnach den weit größten Anteil der Pflegeform aus. Pflegebedürftige können Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen, um Kosten erstattet zu bekommen, Ausgaben zu reduzieren oder sich selbst bzw. pflegende Angehörige zu entlasten.

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick darüber, was Sie beantragen und erhalten können.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die häusliche Pflege kann durch Angehörige, Freunde, Bekannte oder durch einen ambulanten Pflegedienst umgesetzt werden
  • Für die Finanzierung stehen verschiedene Leistungen der Pflegeversicherung zur Verfügung
  • Die Kosten, die für die häusliche Pflege anfallen, richten sich vor allem nach dem vorliegenden Pflegegrad
  • Zur Finanzierung von polnischen Pflegekräften können keine Pflegesachleistungen genutzt werden. Stattdessen kann das Pflegegeld zum Einsatz kommen
  • Wird auf einen ambulanten Pflegedienst zurückgegriffen, ist die Sichtung des Pflegeleitbildes vorab empfehlenswert

Definition Pflege zu Hause:
Was versteht man unter häuslicher Pflege?

 

Bei der häuslichen Pflege finden alle Pflegemaßnahmen zu Hause statt. Die pflegebedürftige Person muss demnach nicht in eine teil- oder vollstationäre Einrichtung überführt werden. Häufig äußern Menschen mit einem Pflegegrad den Wunsch, weiterhin in ihrem heimischen bzw. familiären Umfeld zu leben. Mit der häuslichen Pflege kann dieser Wunsch erfüllt werden.

Wie funktioniert Pflege zu Hause?

Um die Pflege zu Hause umzusetzen, müssen alle notwendigen Pflegemaßnahmen daheim stattfinden. Das erfordert in der Regel Zeit, Geduld und ein gewisses Maß an Pflegekompetenz. Viele Angehörige erfüllen die Kriterien, da sie langsam in diese Rolle hineingewachsen sind. Entsteht eine Pflegebedürftigkeit plötzlich, ist die häusliche Pflege eine besondere Herausforderung. Häusliche Pflege-Leistungen helfen Angehörigen bei der Bewältigung anfallender Tätigkeiten.

Dazu zählen:

  • Unterstützung bei der Nahrungszubereitung und Essensaufnahme
  • Hilfe bei Hygienemaßnahmen und Toilettengängen
  • Ermöglichung von Mobilisierung in der Wohnung
  • Spezielle Lagerung bei Bettlägerigkeit
  • Hilfe bei der Haushaltsführung

Wann hat man Anspruch auf häusliche Pflege?

Eine häusliche Pflege wird dann von der Pflegekasse unterstützt, wenn eine Pflegebedürftigkeit vorliegt. Das bedeutet, dass Sie die erforderlichen Tätigkeiten, die zum Beispiel bei der Körperpflege anfallen, nicht mehr selbst erledigen können.

Wer darf häusliche Pflege übernehmen?

Die häusliche Pflege durch Angehörige ist nicht immer möglich. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn es schlichtweg keine Kinder gibt, die diese Herzensangelegenheit erfüllen können. Trotzdem müssen Pflegebedürftige nicht auf ihr vertrautes Umfeld verzichten. Eine Alternative ist die häusliche Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst. Er kommt ebenfalls nach Hause, um die Pflegemaßnahmen umzusetzen. Der Vorteil ist hierbei, dass es sich um professionelle Pflegekräfte handelt. Allerdings können sie unter Umständen nicht so viel Zeit aufbringen, wie die eigenen Angehörigen. Eine weitere Alternative sind sonstige Hilfen. Darunter fallen beispielsweise private Pflegekräfte oder eine Pflegehilfe aus dem Ausland. Bei Letzterer können gegebenenfalls sprachliche Barrieren entstehen. 

So erhalten Sie Zugang zu den Leistungen:

  • Reichen Sie einen Antrag auf Erteilung eines Pflegegrads bei der Pflegekasse ein.
  • Vereinbaren Sie einen Termin mit dem Gutachter. 
  • Bereiten Sie sich auf den Gutachterbesuch vor, indem Sie alle medizinischen Unterlagen zusammentragen.
  • Arbeiten Sie mit dem Gutachter zusammen, um Ihren Hilfebedarf zu ermitteln.
  • Warten Sie auf die Erteilung eines Pflegegrads.

Leistungen:
Finanzielle Unterstützung für die Pflege zu Hause

Bei der häuslichen Pflege fallen eine Vielzahl an Tätigkeiten an. Das Ausmaß hängt maßgeblich von dem ermittelten Pflegegrad ab. Jemand der körperlich oder geistig stark eingeschränkt ist, braucht mehr Unterstützung als Personen, die noch recht fit sind. Der Gesetzgeber hat verschiedene Leistungen vorgesehen, um die Pflege daheim zu vereinfachen. Hierfür stehen Geldmittel und Sachleistungen zur Verfügung.

Was umfasst die häusliche Pflege?

Der Leistungsumfang für die häusliche Pflege sollte stets an die Bedürfnisse der Pflegeperson angepasst werden. Ob die Pflege durch Angehörige oder einen Pflegedienst stattfindet, spielt dabei keine Rolle. 

Folgende Tabelle verdeutlicht Ihnen, welche Tätigkeiten bei der häuslichen Pflege anfallen können:

Körperbezogene Pflegemaßnahmen Unterstützung bei der Haushaltsführung Pflegerische Betreuungsmaßnahmen
Ernährung Kochen Beaufsichtigung
Mobilität Einkaufen Begleitung
Hygienemaßnahmen Wäsche waschen Beschäftigung
Reinigung / Aufräumen der Wohnung Unterstützung bei Behördengängen

Häusliche Pflege – Leistungskatalog

Der Leistungskatalog gibt einen Überblick darüber, welche Hilfen Sie in Anspruch nehmen können, um die häusliche Pflege umzusetzen. 

Dazu zählen beispielsweise:

  • Pflegegeld 
  • Pflegesachleistung
  • Kombinationsleistung
  • Pflegehilfsmittel
  • Ersatzpflege
  • Pflegezeit
  • Familienpflegezeit

Pflegegeld für die häusliche Pflege

Das Pflegegeld ist eine ganz entscheidende Säule, wenn es um die häusliche Pflege geht. Um die Auszahlung kümmert sich die Pflegekasse. Sie überweist die finanzielle Unterstützung direkt an den Pflegebedürftigen. Dieser kann über den Betrag frei entscheiden, allerdings wird das Pflegegeld häufig an pflegende Angehörige als Zeichen der Wertschätzung weitergegeben. Wie hoch das Pflegegeld ausfällt, hängt maßgeblich von dem vorliegenden Pflegegrad ab.

Pflegesachleistungen für die Pflege zu Hause

Anders als häufig vermutet, handelt es sich bei Pflegesachleistungen nicht um eine finanzielle Unterstützung oder um die Bereitstellung von Gerätschaften. Kurz gesagt ist damit die Dienstleistung des Pflegedienstes gemeint. Die häusliche Pflege wird im Rahmen von Pflegesachleistungen von professionellen Pflegekräften erbracht. Der Pflegedienst kommt dafür also nach Hause.

Folgende Leistungen fallen unter die Pflegesachleistungen:

  • Grundpflege, zum Beispiel Körperpflege, Ernährung, Mobilisierung
  • Hauswirtschaftliche Versorgung, zum Beispiel Wäsche waschen, Reinigungsarbeiten

Die Höhe der Pflegesachleistungen ist ebenfalls vom vorliegenden Pflegegrad abhängig. So erhält jeder Pflegebedürftige die Leistung, die er benötigt, um im eigenen Umfeld zu verbleiben.

Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen

Bestimmt haben Sie bereits von dem Begriff „barrierefreies Wohnen“ gehört. Im häuslichen Umfeld können viele Barrieren schlummern. Sie erschweren pflegebedürftigen Menschen das Navigieren durch die Räume. Zudem können pflegerische Maßnahmen dadurch verkompliziert werden. Dann kann es sinnvoll sein, Barrieren abzubauen.

Das kann wie folgt aussehen:

  • der Einbau einer ebenerdigen Dusche
  • das Abflachen von Türschwellen
  • der Einbau eines Treppenlifts
  • die Absenkung des Waschbeckens

Wenn Sie einen Pflegegrad besitzen, beteiligt sich die Pflegekasse mit einem Zuschuss von bis zu 4000 Euro.

Pflegehilfsmittel

Pflegehilfsmittel erleichtern den Pflegealltag oder die Selbstständigkeit des Patienten. Manche von ihnen sind zum Verbrauch bestimmt, andere nicht.

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel:

  • Einmalhandschuhe
  • Bettschutzeinlagen
  • Schutzkittel
  • Desinfektionsmittel
  • Mundschutz

Nicht zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel:

  • Pflegebett
  • Lagerungshilfen
  • Notrufsystem

Die Pflegeversicherung übernimmt die Kosten für Pflegehilfsmittel, sofern sie erforderlich sind. Zuvor muss sichergestellt werden, dass die gesetzliche oder private Krankenversicherung dafür nicht aufkommen muss. Pflegehilfsmittel stehen im Pflegehilfsmittel-Verzeichnis. Nicht zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel müssen beantragt und bewilligt werden. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel können mit einem monatlichen Zuschuss von bis zu 40 Euro finanziert werden. In Zeiten der Corona-Pandemie wurde der Betrag sogar auf 60 Euro pro Monat angehoben.

Der Gesetzgeber weiß, dass die häusliche Pflege sehr anspruchsvoll ist. Daher hat er verschiedene Möglichkeiten geschaffen, damit pflegenden Angehörigen die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege besser gelingt. Zudem sollen private Pflegekräfte auch die Chance haben, zwischendurch durchzuatmen.

Verhinderungspflege

Nicht immer ist es möglich, die Pflege nahtlos das ganze Jahr sicherzustellen. Sind Angehörige verhindert, können sie auf die Verhinderungspflege zurückgreifen. Sie wird über insgesamt 6 Wochen im Jahr gewährt. Eine Pflegevertretung stellt sicher, dass die häusliche Pflege weiterhin erfolgt.

Pflegezeit

Um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu optimieren, kann Pflegezeit beantragt werden. Voraussetzung dabei ist, dass Sie einen nahen Verwandten daheim pflegen und Ihr Arbeitgeber mindestens 15 Personen beschäftigt. Maximal 6 Monate kann die Pflegezeit beantragt werden.

Familienpflegezeit

Bei der Familienpflegezeit ist es vorgesehen, dass Sie Ihrem Arbeitgeber ein Stück weit erhalten bleiben. Mindestens 15 Arbeitsstunden müssen Sie weiterhin leisten, um die Familienpflegezeit ausschöpfen zu können. Insgesamt 24 Monate lang steht Ihnen dieses Modell zur Verfügung.

Alltagsbegleiter

Ein Alltagsbegleiter kann Ihnen dabei helfen, länger in Ihrem gewohnten Umfeld zu verbleiben. Er unterstützt Sie bei allen anfallenden Aufgaben im Alltag. Sie haben die Möglichkeit, ab Pflegegrad 2, die Kosten über die Verhinderungspflege und teilweise über die Kurzzeitpflege abzurechnen.

Häusliche Pflege – Kosten & Kostenübernahme

Gerade für Angehörige kann es zu Anfang unübersichtlich erscheinen, welche Kosten bei der häuslichen Pflege entstehen. Dann stellt sich natürlich auch die Frage nach der Kostenübernahme. Wir möchten Ihnen im folgenden Abschnitt einen Überblick darüber geben, welcher finanzielle Aufwand Sie erwarten kann und wer Ihnen bei der Bewältigung zur Seite steht.

Wer zahlt die häusliche Pflege?

Die häusliche Pflege möchte finanziert werden. Schließlich gehen damit verschiedene Tätigkeiten einher, die einen finanziellen Aufwand entstehen lassen. Der Gesetzgeber, die Pflegeversicherung und in einem begrenzten Umfang auch die Krankenkassen setzen sich dafür ein, dass Pflegebedürftige und deren Angehörige nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Stattdessen wurden verschiedene Unterstützungshilfen ins Leben gerufen.

Welche Leistungen werden von der Pflegeversicherung bei häuslicher Pflege übernommen?

Die Pflegeversicherung stellt einen entscheidenden Kostenträger dar und greift Menschen mit einem Pflegegrad maßgeblich unter die Arme.

Folgende Leistungen fallen in den Aufgabenbereich der Pflegeversicherung:

  • Pflegegeld
  • Pflegedienste und Pflegesachleistungen
  • Kombinationsleistung
  • Verhinderungspflege
  • Tagespflege und Nachtpflege
  • Entlastungsbetrag
  • Soziale Absicherung der pflegenden Person 
  • Pflegekurse für Angehörige
  • Pflegehilfsmittel
  • Zuschüsse zur Wohnungsanpassung (barrierefreies Wohnen)

Pflege zu Hause – Was zahlt die Krankenkasse

Die Krankenkasse beteiligt sich nur in einem recht überschaubaren Umfang. Das liegt daran, dass die Pflegekasse für die häusliche Pflege der Hauptansprechpartner ist. 

  • Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für medizinisch notwendige Behandlungen.
  • Sie ermöglicht Hilfsmittel wie Rollatoren oder Rollstühle.
  • Die Krankenkasse trägt die Kosten für die medizinische Behandlungspflege. Ein ambulanter Dienst kommt zum Beispiel dann, wenn Blutzucker gemessen werden muss oder Injektionen fällig sind. Auch der Verbandswechsel fällt in diesen Bereich.

Welche Kosten fallen bei der häuslichen Pflege an?

Die häusliche Pflege ist mit verschiedenen Kosten verbunden. Sie entstehen bei der Sicherstellung der Pflege und um die Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen zu erhalten.

Folgende Kosten können bei der häuslichen Pflege anfallen:

  • Kosten für den ambulanten Pflegedienst
  • Kosten für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch
  • Kosten für technische Pflegehilfsmittel
  • Fahrt- und Kleidungskosten für die Angehörigen

Was kosten die einzelnen Pflegeleistungen?

Je nach Aufwand und Materialeinsatz schlagen die Pflegeleistungen unterschiedlich zu Buche. In der folgenden Tabelle erhalten Sie eine erste Orientierung über die womöglich entstehenden Kosten.

Ambulanter Pflegedienst Pflegehilfsmittel zum Verbrauch Technische Pflegehilfsmittel Fahrt- und Kleidungskosten für Angehörige
500-2500 Euro monatlich, je nach Aufwand. Bis zu 60 Euro pro Monat. Je nach technischer Ausstattung. Ein Pflegebett kostet beispielsweise etwa 1000 Euro, ein Notrufsystem ist mit monatlichen Kosten von ca. 20 Euro verbunden. Je nach Entfernung und Ausstattung sind ca. 50 Euro pro Monat realistisch.

Mit folgender Infografik können Sie schnell und einfach ermitteln, welcher Pflegegrad für Sie infrage kommt.

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Häusliche Pflege – Beantragung & Verordnung

Auch wenn Sie alle Kriterien für die Inanspruchnahme der häuslichen Pflege erfüllen, kommt von alleine niemand auf Sie zu. Stattdessen müssen Sie sich darum bemühen, die erforderlichen Leistungen zu erhalten. Keine Sorge, das geht einfacher als gedacht.

Wie bekommt man häusliche Pflege?

Um die häusliche Pflege zu erhalten, müssen Sie zunächst einen Pflegegrad beantragen. Wurde dieser erteilt, können Leistungen je nach Einstufung in Anspruch genommen werden. Im Folgenden möchten wir Ihnen die notwendigen Schritte einmal visualisieren.

  1. Setzen Sie sich mit Ihrer Pflegekasse in Verbindung, um einen Pflegegrad zu beantragen.
  2. Empfangen Sie den Pflegegutachter zu Hause.
  3. Warten Sie auf die Erteilung Ihres Pflegegrads.
  4. Lassen Sie sich von Ihrer Pflegekasse beraten, welche Leistungen in Ihrem Fall ermöglicht werden können.
  5. Beantragen Sie in jedem Fall Pflegegeld, sofern Sie einen Pflegegrad zugesprochen bekommen haben.

Wie wird häusliche Pflege verordnet?

Der Gutachter stellt fest, ob Sie in Ihrer Selbstständigkeit soweit eingeschränkt sind, dass Sie einen Pflegegrad benötigen. Wird dieser bewilligt, können Sie Pflegegeld oder Pflegesachleistungen in Anspruch nehmen. Davon können Sie zum Beispiel den Pflegedienst bezahlen. Um den Prozess anzustoßen, sollten Sie die gleichen Schritte wie im vorherigen Abschnitt durchlaufen. 

Unser Tipp: Überprüfen Sie, ob Sie ein Anrecht auf eine häusliche Krankenpflege haben. Auch mit Pflegegrad können Sie in dem Fall von einer Verordnung profitieren. Die Krankenkasse übernimmt beispielsweise die Kosten dafür, wenn Ihnen ein Pflegedienst beim Anlegen der Kompressionsstrümpfe helfen muss.

Häusliche Pflege – durch Angehörige

Wie bereits erwähnt, sind Angehörige bei der Umsetzung der häuslichen Pflege ein ganz entscheidender Pfeiler. Sie kümmern sich häufig täglich und mit viel Herz, um ihren Angehörigen ein Leben zu Hause zu ermöglichen. Im Folgenden verraten wir Ihnen, wer private Pflegeperson sein kann, welche Aufgaben anfallen und wie eine Steuererleichterung für pflegende Angehörige aussieht.

Häusliche Pflege – Checkliste

Mit unserer Checkliste können Sie auf einen Blick erkennen, welche Tätigkeiten bei der häuslichen Pflege den größten Anteil einnehmen.

  • Nahrungszubereitung und Essensaufnahme
  • Körperpflege, mindestens zweimal am Tag
  • Mobilisierung, zum Beispiel in Form von Spaziergängen
  • Regelmäßige Toilettengänge

Häusliche Pflege – Pflegetagebuch

Ein Pflegetagebuch bietet sich an, um einen strukturierten Überblick über die durchgeführten Pflegeleistungen zu ermöglichen. Es kann dabei helfen, Pflegemaßnahmen zu optimieren oder den Hilfebedarf beim Arzt zu untermauern. Ein Pflegetagebuch liefert wichtige Einblicke in den Pflegealltag und kann als Entscheidungshilfe herangezogen werden, ob eine erneute Bewertung des Pflegebedarfs notwendig ist.

Häusliche Pflege – ambulanter Pflegedienst

Der ambulante Pflegedienst übernimmt pflegerische Leistungen im häuslichen Umfeld. In diesem Abschnitt erfahren Sie, welche Tätigkeiten der Pflegedienst übernimmt, welche Kosten entstehen und wie der finanzielle Aufwand übernommen wird.

Was macht einen guten Pflegedienst aus?

Sie möchten einen ambulanten Pflegedienst beauftragen? Dann empfehlen wir Ihnen, sich zunächst mit dem Unternehmen zu beschäftigen. So erhalten Sie wichtige Informationen zum Leistungsspektrum und einen Eindruck von der Arbeitsweise. Schließlich möchten Sie für sich oder Ihren Angehörigen nicht nur einen qualifizierten, sondern auch einen liebevollen Umgang.

Folgendes deutet auf einen guten Pflegedienst hin:

  • Viel Fachwissen, von dem Sie sich in einem Beratungsgespräch oder online überzeugen können.
  • Die Bereitschaft, Sie eingehend und umfangreich über das Leistungsspektrum zu informieren.
  • Ein liebevoller und herzlicher Eindruck der Pflegekräfte.
  • Zeitnahe Reaktion auf Ihre Fragen, Vorstellungen und Wünsche.
  • Ein Pflegeleitbild, das von Akzeptanz, Vertrauen und Leistungsvermögen zeugt.

FAQ - Häufige Fragen zur häuslichen Pflege