Auf den Händen tummeln sich zahlreiche Mikroorganismen, vor allem Bakterien. Sie sind nicht immer schädlich, sondern oft ein nützlicher Bestandteil der Hautflora. Leider gilt das nicht für alle Vertreter. Manche von ihnen können zu schwerwiegenden Infektionen bei Pflegebedürftigen führen. Auch Viren oder andere Mikroorganismen können sich per Kontaktinfektion über die Hände im Pflegeumfeld verteilen. Zum Beispiel, wenn sich jemand in die Hand hustet und anschließend einen Türgriff anfasst oder dem Pflegebedürftigen direkt die Hand gibt.[1] Genau das soll eine Händedesinfektion verhindern.

Wir erklären Ihnen, welche Anforderungen Händedesinfektionsmittel erfüllen müssen und wie Sie ein Produkt finden, das zu Ihnen passt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Händedesinfektionsmittel haben die Aufgabe, Krankheitserreger auf der Haut zu reduzieren.
  • Es gibt Listen, herausgegeben vom Robert-Koch-Institut oder dem Verbund für angewandte Hygiene, die anerkannte Desinfektionsmittel aufführen.
  • Insbesondere im häuslichen Umfeld von immungeschwächten Patienten oder Menschen mit einer ansteckenden Erkrankung, bietet sich die Händedesinfektion an.
  • Bei der Anwendung ist vor allem die Einwirkzeit entscheidend, denn nur so können die Keime gezielt vernichtet werden.
  • Informationen zur Händedesinfektion erhalten pflegende Angehörige bei Medizinern, in Apotheken oder Pflegestützpunkten.
  • Händedesinfektionsmittel gehören zu den Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch, sie können über die Pflegehilfsmittelpauschale angeschafft werden.

Was sind Desinfektionsmittel und wie wirken sie?

Desinfektionsmittel haben das Ziel, Infektionen zu verhindern. Das soll gelingen, indem die Produkte verschiedene Keime abtöten oder inaktivieren. Wird ein Desinfektionsmittel richtig angewendet, reduziert sich die Menge der Krankheitserreger auf der Oberfläche oder Haut soweit, dass eine Infektion nicht mehr möglich ist. Für eine erfolgreiche Desinfektion setzt das Mittel auf verschiedene chemische oder physikalische Prozesse. Produkte können beispielsweise die Proteinbausteine der Viren angreifen (Proteindenaturierung), die Mikroorganismen durch die Reaktion mit Sauerstoff abtöten (Oxidation), die Erbsubstanz der Keime gegen sie verwenden (Reaktion mit Nukleinsäuren) oder nötige Stoffwechselvorgänge der Krankheitserreger unterbinden (Enzymhemmung).

Darum sind Händedesinfektionsmittel für die häusliche Pflege so wichtig

Desinfektionsmittel leisten einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz pflegebedürftiger Menschen. Ihr Organismus reagiert meist empfindlich auf Mikroorganismen, da ihr Immunsystem durch das Alter, Krankheiten, Operationen oder chronische Wunden geschwächt ist. Händedesinfektionsmittel können dann eine Infektion mit Mikroorganismen verhindern. Wichtig ist, dass sie regelmäßig und ausreichend zum Einsatz kommen, denn nur so können unerwünschte Keime beseitigt werden.

Welche Anforderungen müssen Händedesinfektionsmittel erfüllen?

Händedesinfektionsmittel müssen hohe Anforderungen erfüllen. Schließlich haben sie die wichtige Aufgabe, Krankheitserreger effizient zu beseitigen. Allerdings sollen sie möglichst sanft zur Haut sein, um keine Schädigungen hervorzurufen.

Empfehlenswerte Desinfektionsmittel haben folgende Eigenschaften:

  • ziehen schnell ein und beseitigen Mikroorganismen zuverlässig,
  • sind schonend zur Haut und zur Schleimhaut,
  • besitzen nur einen geringfügig wahrnehmbaren Geruch,
  • sind biologisch abbaubar,
  • weisen eine lange Haltbarkeit auf,
  • zeigen sich möglichst unbeeindruckt von Einflussfaktoren wie Seifen.

Sie sind sich nicht sicher, ob das ausgewählte Händedesinfektionsmittel den verschiedenen Ansprüchen genügt? Informieren Sie sich am besten bei dem Robert-Koch-Institut (RKI) oder dem Verbund für angewandte Hygiene (VAH) nach einer Desinfektionsmittelliste – darauf kommen nur anerkannte Produkte.

Abbildung 1: Wirksamkeit von Händewaschen, Desinfektion und Sterilisation.
Quelle: https://medsolut.com/de/blog/desinfektionsmittel-arten/.

Desinfizieren in der häuslichen Pflege: so geht’s!

Für die häusliche Pflege können Sie Desinfektionsmittel für Hände und Desinfektionsmittel für Flächen einsetzen. Bei der Anwendung sollten Sie jedoch einiges beachten, um die Keime möglichst effizient zu reduzieren und die Haut oder Oberflächen nicht zu stark zu belasten. Wir verraten Ihnen, wie Sie Händedesinfektionsmittel im Alltag richtig einsetzen.

Desinfizieren der Hautoberfläche

Händewaschen rettet Leben – das gilt nicht nur im Operationsbereich, sondern auch in der häuslichen Pflege. Mit Desinfektionsmitteln gehen Sie noch einen Schritt weiter und verringern die Keimlast zuverlässiger. Das ist durchaus sinnvoll, denn die Hände zählen zu den häufigsten Übertragungswegen, auf denen Keime in den Körper gelangen. Insbesondere bei Pflegebedürftigen wird der Übertragungsweg optimalerweise unterbunden, da es bei ihnen durch das geschwächte Immunsystem einfacher zu Infektionen kommen kann. Desinfektionsmittel für die Haut enthalten in der Regel Alkohol. Da dieser austrocknend wirkt, enthalten entsprechende Produkte meist pflegende Substanzen.

Darauf sollten Sie bei der Anwendung von Handdesinfektionsmitteln achten:

  • stellen Sie sicher, dass Ihre Hände sauber und trocken sind,
  • nutzen Sie die empfohlene Menge für die Desinfektion,
  • wenden Sie die richtige Einreibetechnik an,
  • halten Sie die empfohlene Einwirkzeit (meist 30 Sekunden) ein.

Abbildung 2: Hände richtig desinfizieren.
Quelle: https://vahonline.de/files/images/poster/CI_Haendedesinfektion_Anleitung_Alltag_2021_A4.pdf

Desinfizieren Sie sich die Hände am besten, wenn:

… Sie mit dem Pflegebedürftigen in Kontakt treten möchten.

…Sie in Berührung mit potentiell ansteckendem Material wie Urin oder Kot kommen.

…Sie Oberflächen in der unmittelbaren Nähe Ihres Pflegebedürftigen wie Nachtische anfassen müssen.

… Sie vor und nach der Ausführung von Maßnahmen zur Körperpflege stehen.

Gut zu wissen!

Nutzen Sie niemals Flächendesinfektion zur Desinfektion Ihrer Hände. Die darin enthaltenen Substanzen können den Hautschutzmantel schädigen – das kann zu schmerzhaften Reizungen führen.

Händedesinfektion: Tuch, Gel oder Flüssigkeit

Sie haben bei der Händedesinfektion verschiedene Anwendungsformen zur Auswahl. Entscheiden Sie sich am besten für ein Produkt, das Ihren Vorlieben am meisten entspricht. Manche Menschen ziehen ein Tuch zur Desinfektion der Hände vor, andere finden Gel angenehmer.

  • Tuch zur Händedesinfektion: Die einzeln verpackten Tücher sind in Desinfektionsmittel vorgetränkt. Sie reiben die Handinnenflächen sorgfältig mit dem Tuch ab und entsorgen es danach. Der Vorteil ist hier, dass Sie die optimale Menge Desinfektionsmittel nicht selbst dosieren müssen.
  • Gel zur Händedesinfektion: Vor allem im Rahmen der Corona-Pandemie ist Händedesinfektionsmittel in Gelform auch im häuslichen Gebrauch populär geworden. Aus einer Tube, aber meistens mithilfe eines Spenders entnehmen Sie das Gel und reiben damit die gesamten Hände ein. Nach einer kurzen Einwirkzeit sind die Hände desinfiziert. Viele Menschen nutzen das Gel lieber, weil es im Gegensatz zu der flüssigen Variante direkt an der Haut haftet und nicht tropft.
  • Flüssigkeit zur Händedesinfektion: Hierbei handelt es sich um einen echten Klassiker bei der Händedesinfektion. In der Regel aus einem Spender entnommen, wird die Flüssigkeit in die Hände eingerieben. Auch hier müssen Sie die vorgegebene Einwirkzeit beachten.

Welches Händedesinfektionsmittel gegen Coronaviren?

Händedesinfektionsmittel sind nicht gleich Händedesinfektionsmittel – neben verschiedenen Anwendungsformen unterscheidet sich auch die Wirksamkeit der Produkte voneinander. „Wirksam gegen 99,9 % der Bakterien“ – diese Werbeaussagen können Sie getrost vergessen. Das jeweilige Wirkspektrum wird bei professionellen Produkten genau geprüft und in den Produktinformationen aufgeführt. Während der Hinweis „bakterizid“ Ihnen mitteilt, dass das Produkt wirksam gegenüber Bakterien ist, gibt es mit Blick auf die Viren insgesamt drei Stufen:

  1. begrenzt viruzid
  2. begrenzt viruzid PLUS
  3. viruzid

Die gute Nachricht: Coronaviren reagieren empfindlich auf Desinfektionsmittel. Bereits die erste Stufe, aber auch Produkte aller nachfolgenden Stufen können Sie einsetzen, um Coronaviren zu eliminieren.

Sind Händedesinfektionsmittel gefährlich?

Bei sachgemäßer Anwendung vertragen die allermeisten Menschen Desinfektionsmittel auf ihrer Haut gut. In einigen Fällen können entsprechende Produkte aber unerwünschte Nebenwirkungen haben, zum Beispiel zu Hautreizungen führen. Entdecken Sie bei sich oder Ihrem Familienangehörigen Rötungen, Schuppungen oder Risse auf der Haut, fragen Sie am besten einen Arzt um Rat. Hier könnte eine Allergie auf Desinfektionsmittel vorliegen. Außerdem ist es wichtig, Desinfektionsmittel gezielt einzusetzen. So beugen Sie Resistenzen, also einer Toleranz der Mikroorganismen gegenüber Desinfektionssubstanzen, vor.[1] Wenn Sie sich unsicher sind, was und wie oft Sie desinfizieren sollten, können Sie sich nach dem empfohlenen Vorgehen bei dem Hausarzt oder einer Pflegefachkraft informieren. Auch Pflegestützpunkte haben praktische Tipps für den Pflegealltag.

Für wen eignen sich Desinfektionsmittel?

Desinfektionsmittel bieten sich sowohl für Pflegefachkräfte als auch für private Pflegepersonen an. Im klinischen Bereich gibt es sogar eine Pflicht, Desinfektionsmittel regelmäßig anzuwenden, um Patienten vor Infektionen zu schützen.

Bei folgenden Personen ist der Einsatz von Desinfektionsmitteln sinnvoll:

  • bei Patienten mit chronischen Wunden,
  • bei Pflegebedürftigen mit einem geschwächten Immunsystem,
  • bei Personen, die infektiös sind, also eine ansteckende Krankheit besitzen.

Im Pflegealltag ist es wichtig, mit dem zu Pflegenden in Kontakt zu bleiben und ihn über sinnvolle Maßnahmen aufzuklären. Sprechen Sie mit Ihrem Familienmitglied und teilen Sie ihm mit, warum der Einsatz von Desinfektionsmitteln sinnvoll ist.

3 goldene Regeln bei der Händedesinfektion

Um den Pflegebedürftigen aber auch um sich selbst zu schützen, ist die korrekte Anwendungsweise von Händedesinfektionsmittel wichtig. Was besonders entscheidend ist, haben wir Ihnen in unseren drei goldenen Regeln zusammengefasst.

  1. Händedesinfektionsmittel gehört nur auf gesunde Haut: Im Alltag erleiden die Hände oft kleine Verletzungen. So kann es beispielsweise zu einem kleinen Schnitt im Handbereich kommen, wenn Sie Ihrem Familienmitglied die Nahrung zubereiten. Bevor Sie bei offenen Wunden Desinfektionsmittel anwenden, sollten Sie zunächst mit Ihrem Hausarzt sprechen. Grundsätzlich gilt: Händedesinfektionsmittel sollte nur auf gesunder Haut angewendet werden. Damit es unter der Anwendung der Produkte nicht zu trockenen, rissigen Händen kommt, empfehlen wir Ihnen die regelmäßige Nutzung pflegender Handcremes.
  2. Händedesinfektionsmittel mit Handschuhen kombinieren: Handschuhe können das Desinfizieren der Hände nicht ersetzen. Allerdings können Sie sie bei verschiedenen pflegerischen Tätigkeiten unterstützen, zum Beispiel bei der Begleitung des Toilettengangs. Immer dann, wenn Sie mit Verunreinigungen oder Wundflächen in Berührung kommen, bietet sich eine Kombination aus Händedesinfektion und Handschuhen an.
  3. Vergessen Sie die Fingerkuppen nicht: Viele Menschen konzentrieren sich bei der Händedesinfektion auf die Handinnenflächen. Keime können allerdings auch auf den Fingerkuppen sitzen. Daher unser Rat: Reiben Sie das Desinfektionsmittel in die gesamten Hände ein.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

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Was kostet Händedesinfektionsmittel?

Desinfektionsmittel für die Hände haben keinen einheitlichen Preis. Wie viel Sie für ein entsprechendes Produkt investieren müssen, hängt neben dem Hersteller auch von der Produktform und der Verpackungsgröße ab. Mit etwa 1,50 Euro pro 100 ml ist Händedesinfektionsmittel aber recht erschwinglich. Trotzdem können Sie einen Preisvergleich unternehmen – Desinfektionsmittel können Sie in einer Apotheke oder bei Onlinehändlern erwerben.

Händedesinfektionsmittel auf Kosten der Pflegekasse erhalten: Voraussetzungen

Händedesinfektionsprodukte gehören zu den Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch. Sie sind explizit im Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes aufgeführt, und zwar in der Produktgruppe 54. Die Pflegekasse beteiligt sich unter gewissen Voraussetzungen mit der sogenannten Pflegehilfsmittelpauschale an den Kosten für Desinfektionsmittel und an anderen Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch. Monatlich stehen Pflegebedürftigen dafür 40 Euro zu.

Für die Pflegehilfsmittelpauschale müssen Pflegebedürftige folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • es liegt ein anerkannter Pflegegrad vor,
  • die Pflege erfolgt im häuslichen Umfeld.

Die rechtliche Grundlage für die Pflegehilfsmittelpauschale bietet übrigens der § 40 Abs. 1 Sozialgesetzbuch XI.

Unser Tipp: Entscheiden Sie sich am besten für eine Pflegehilfsmittel-Box von Sanubi. Hier können Sie sich verschiedene Pflegehilfsmittel zum Verbrauch, darunter auch Produkte für die Händedesinfektion, zusammenstellen und bequem nach Hause schicken lassen. Sanubi kümmert sich um die Formalitäten mit der Pflegekasse.

Erweitern Sie Ihr Hygienekonzept mit weiteren Pflegehilfsmitteln

Sie interessieren sich für Händedesinfektion, um die Anforderungen an die Hygiene im Pflegeumfeld zu erfüllen. Oft ist es sinnvoll, das Vorhaben durch weitere Pflegehilfsmittel zu unterstützen. Die Flächendesinfektion bietet sich dazu an. Mit den Produkten gelingt es Ihnen, Keime auf Oberflächen zu reduzieren, zum Beispiel auf Fernbedienungen, dem Rollator oder Pflegebett. Für die nötige Hygiene sorgen aber nicht nur Desinfektionsmittel, sondern auch Mundschutzmasken, Bettschutzeinlagen oder Einweghandschuhe. Auch sie zählen zu den Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch, an denen sich die Pflegekasse mit der Pflegehilfsmittelpauschale beteiligt. Unabhängig vom Hygienekonzept raten wir Ihnen dazu, sich mit technischen Pflegehilfsmitteln wie Lagerungsrollen, Produkten zur Hygiene im Bett und weiteren Pflegehilfsmitteln zu beschäftigen. Womöglich profitiert Ihr Angehöriger von Pflegehilfsmitteln zur Verbesserung kognitiver und kommunikativer Fähigkeiten – dazu zählen beispielsweise Uhren, die zur zeitlichen oder örtlichen Orientierung dienen. Neue Perspektiven eröffnet auch die Nutzung einer digitalen Pflegeanwendung (DIPA) – mit einer speziellen App können Sie Arzttermine besser koordinieren und die Kommunikation optimieren. Die Pflegekasse beteiligt sich an den Kosten für die DIPA übrigens mit bis zu 50 Euro monatlich.

In der folgenden Liste werden verschiedene Pflegehilfsmittel aufgeführt, die speziell für den Verbrauch bestimmt sind, sowie technische Pflegehilfsmittel, die für einen längeren Einsatz vorgesehen sind. Zusätzlich wird erläutert, warum eine Kombination aus beiden Arten von Pflegehilfsmitteln in der häuslichen Pflege sinnvoll sein kann.

1. Mundschutzmasken

Einsatzgebiet: Zur Reduzierung von Keimen auf Oberflächen wie Fernbedienungen, Rollator oder Pflegebett
Vorteile: Vermeidung von Infektionen, Schutz vor Ansteckung
Geeignet als Kombination mit: Mundschutzmasken, Bettschutzeinlagen und Einweghandschuhe: Diese Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind hilfreich, um das Risiko einer Übertragung von Krankheiten auf Pflegebedürftige oder Pflegekräfte zu minimieren. Sie sollten immer in Kombination mit Händedesinfektionsmittel und Flächendesinfektion verwendet werden.

2. Bettschutzeinlagen

Einsatzgebiet: Zum Schutz vor Übertragung von Krankheitserregern
Vorteile: Vermeidung von Infektionen, Schutz vor Ansteckung
Geeignet als Kombination mit: Bettschutzeinlagen , Mundschutzmasken und Einweghandschuhe sind hilfreich, um das Risiko einer Übertragung von Krankheiten auf Pflegebedürftige oder Pflegekräfte zu minimieren. Sie sollten immer in Kombination mit Händedesinfektionsmittel und Flächendesinfektion verwendet werden.

3. Technische Pflegehilfsmittel

Einsatzgebiet: Zur Unterstützung bei der Pflege von bettlägerigen Patienten
Vorteile: Erleichterung der Pflege, mehr Komfort für Patienten
Geeignet als Kombination mit: Lagerungsrollen, Produkte zur Hygiene im Bett und weitere technische Hilfsmittel können den Pflegealltag erleichtern und die Sicherheit von bettlägerigen Patienten erhöhen. Sie können in Kombination mit anderen Pflegehilfsmitteln eingesetzt werden, um ein umfassendes Pflegekonzept zu erstellen.

4. Pflegehilfsmittel zur Verbesserung kognitiver und kommunikativer Fähigkeiten

Einsatzgebiet: Zur Unterstützung bei der Orientierung und Kommunikation
Vorteile: Verbesserung der Lebensqualität, mehr Selbstständigkeit für Patienten
Geeignet als Kombination mit: Diese Hilfsmittel sind wichtig, um die Selbstständigkeit und Lebensqualität von Pflegebedürftigen zu erhöhen. Sie können beispielsweise in Kombination mit technischen Pflegehilfsmitteln eingesetzt werden, um eine verbesserte Orientierung im Alltag zu ermöglichen.

5. Digitale Pflegeanwendung (DIPA)

Einsatzgebiet: Zur Verbesserung der Termin- und Kommunikationskoordination
Vorteile: Bessere Organisation der Pflege, mehr Zeit für zwischenmenschliche Interaktion
Geeignet als Kombination mit: Eine DIPA kann die Kommunikation und Terminkoordination zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflegekräften verbessern. Sie kann in Kombination mit anderen Pflegehilfsmitteln eingesetzt werden, um eine umfassende und effektive Pflege zu gewährleisten.

Händedesinfektion als Pflegehilfsmittel bei Erkrankungen

Händedesinfektion kann für Patienten mit verschiedenen Erkrankungen und Gesundheitszuständen empfohlen werden, je nach individueller Situation und Bedarf. Bei einigen der genannten Erkrankungen kann Händedesinfektion jedoch besonders empfehlenswert sein, um den Patienten zu unterstützen und eine adäquate Pflege zu gewährleisten.

Im Folgenden finden Sie eine Liste mit einigen Krankheiten und wie Händedesinfektion unterstützend eingesetzt werden kann:

    1. Alzheimer

    Es gibt mehrere Gründe, warum sich Händedesinfektion besonders für Patienten mit Alzheimer-Krankheit eignet. Patienten mit Alzheimer-Krankheit haben oft ein geschwächtes Immunsystem, was sie anfälliger für Infektionen macht. Durch die regelmäßige Anwendung von Händedesinfektionsmitteln können Krankheitserreger, die sich auf den Händen von Pflegekräften und Angehörigen befinden, abgetötet werden. Dies reduziert das Risiko einer Übertragung von Infektionskrankheiten auf den Patienten und trägt somit zu einer verbesserten Gesundheit und Lebensqualität bei. Darüber hinaus können Patienten mit Alzheimer-Krankheit Schwierigkeiten haben, ihre Hände angemessen zu waschen, was auch ein erhöhtes Risiko für Infektionen mit sich bringt. Durch die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln kann das Risiko einer Kreuzkontamination verringert werden, da die Verwendung von Wasser und Seife nicht erforderlich ist und das Desinfektionsmittel schnell und einfach angewendet werden kann.

    Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln kein Ersatz für das Händewaschen ist, sondern eine Ergänzung dazu. Eine gründliche Reinigung der Hände durch Waschen mit Seife und Wasser sollte immer dann erfolgen, wenn die Hände sichtbar verschmutzt sind oder nach bestimmten Tätigkeiten, wie zum Beispiel dem Toilettengang oder der Verwendung von Medikamenten.

    2. Arthritis

    Patienten mit Arthritis leiden unter entzündlichen Gelenkerkrankungen, die zu Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit führen können. Oftmals ist das Immunsystem dieser Patienten geschwächt, was sie anfälliger für Infektionen macht. Eine Händedesinfektion kann helfen, die Ausbreitung von Keimen und Infektionen zu verhindern, die bei Patienten mit Arthritis zu Komplikationen führen können. Durch regelmäßiges Desinfizieren der Hände wird das Risiko von Übertragungen von Krankheitserregern reduziert, was insbesondere in medizinischen Einrichtungen wichtig ist, in denen viele Patienten mit verschiedenen Krankheiten zusammenkommen. Daher empfiehlt sich die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln, um das Infektionsrisiko bei Patienten mit Arthritis zu minimieren.

    3. Arthrose

    Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die durch den Abbau von Knorpelgewebe gekennzeichnet ist und zu Schmerzen, Entzündungen und eingeschränkter Beweglichkeit führen kann. Patienten mit Arthrose haben ein erhöhtes Risiko, Infektionen zu entwickeln, insbesondere wenn sie entzündungshemmende Medikamente einnehmen, die das Immunsystem beeinträchtigen können. Eine Händedesinfektion kann dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu minimieren, indem sie potenziell schädliche Mikroorganismen auf den Händen reduziert. Patienten mit Arthrose können aufgrund von Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit Schwierigkeiten haben, ihre Hände gründlich zu waschen, was die Bedeutung einer Händedesinfektion noch weiter unterstreicht.

    4. COPD

    Die regelmäßige Händedesinfektion ist für Patienten mit COPD von besonderer Bedeutung, da sie ein höheres Risiko für Atemwegsinfektionen haben. Durch die Desinfektion der Hände können potenziell krankheitserregende Keime, die sich auf den Händen befinden, abgetötet werden, bevor sie auf die Schleimhäute der Atemwege gelangen und Infektionen verursachen können. Besonders in Zeiten von erhöhtem Infektionsrisiko, wie während einer Pandemie, ist die Händedesinfektion eine einfache und effektive Maßnahme, um das Risiko einer Infektion zu verringern. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Händedesinfektion kein Ersatz für das Tragen von Schutzmasken und das Einhalten von Abstandsregeln ist, die ebenfalls zur Verhinderung von Infektionen beitragen.

    5. Demenz

    Eine regelmäßige Händedesinfektion ist besonders wichtig für Patienten mit Demenz, da sie oft Schwierigkeiten haben, sich angemessen um ihre persönliche Hygiene zu kümmern. Diese Erkrankung kann dazu führen, dass sie vergessen, sich die Hände zu waschen, oder nicht in der Lage sind, die Aufgabe ordnungsgemäß auszuführen. Eine Händedesinfektion kann dazu beitragen, das Risiko von Infektionen und Krankheiten zu reduzieren, indem sie Bakterien und Viren auf den Händen abtötet, die durch unzureichende Handhygiene übertragen werden können. Dies ist besonders wichtig, da Menschen mit Demenz oft ein geschwächtes Immunsystem haben und anfälliger für Infektionen sind. Eine regelmäßige Händedesinfektion kann daher dazu beitragen, das Wohlbefinden und die Gesundheit von Patienten mit Demenz zu erhalten und zu verbessern.

    6. Diabetes

    Die regelmäßige Händedesinfektion ist für Patienten mit Diabetes besonders wichtig, da sie ein erhöhtes Risiko für Infektionen haben. Eine unzureichende Blutzuckerkontrolle kann die Abwehrkräfte des Körpers schwächen und somit das Risiko für Infektionen erhöhen. Darüber hinaus können Komplikationen bei Diabetes wie Nervenschäden, Durchblutungsstörungen und Wundheilungsstörungen dazu führen, dass kleine Verletzungen an den Händen schlechter heilen und eine Eintrittspforte für Krankheitserreger darstellen. Die regelmäßige Händedesinfektion kann helfen, das Risiko für Infektionen zu reduzieren und somit Komplikationen bei Diabetes vorzubeugen.

    7. Dysphagie

    Händedesinfektion ist insbesondere für Patienten mit Dysphagie, also Schluckstörungen, geeignet, da sie das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern verringern kann. Patienten mit Dysphagie sind häufig auf Hilfe bei der Nahrungsaufnahme angewiesen und können durch die gemeinsame Verwendung von Besteck oder Trinkgefäßen leicht Infektionen auf andere übertragen oder umgekehrt infiziert werden. Eine gründliche Händedesinfektion vor und nach dem Kontakt mit dem Patienten oder dem Bereitstellen von Nahrungsmitteln und Getränken kann das Risiko von Infektionen erheblich reduzieren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine Händedesinfektion allein keine ausreichende Maßnahme ist, um eine Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern. Daher sollten zusätzliche Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Einweghandschuhen und anderen Schutzausrüstungen je nach Bedarf in Erwägung gezogen werden.

    8. Nesselsucht

    Die Händedesinfektion ist besonders wichtig für Patienten mit Nesselsucht aufgrund des erhöhten Risikos einer allergischen Reaktion auf bestimmte Substanzen oder Stoffe. Die Händedesinfektion kann dazu beitragen, dass potenziell allergene Substanzen von den Händen entfernt werden, bevor sie in Kontakt mit der Haut des Patienten kommen. Darüber hinaus kann die Händedesinfektion dazu beitragen, das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern zu verringern, die eine Verschlechterung der Nesselsucht oder andere Infektionen auslösen können. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass bei Patienten mit Nesselsucht auch andere Maßnahmen wie das Vermeiden von Allergenen und das Einhalten einer geeigneten Therapie empfohlen werden, um Symptome zu lindern und Komplikationen zu vermeiden.

    9. Polyarthritis

    Händedesinfektion ist besonders für Patienten mit Polyarthritis wichtig, da diese Erkrankung das Immunsystem beeinträchtigt und das Risiko für Infektionen erhöht. Händedesinfektion ist eine effektive Maßnahme zur Reduzierung der Übertragung von Krankheitserregern und kann somit dazu beitragen, Infektionen bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem zu verhindern. Darüber hinaus kann eine gute Handhygiene auch dazu beitragen, das Risiko von Komplikationen bei Patienten mit Polyarthritis zu reduzieren, da Infektionen eine Verschlimmerung der Symptome verursachen können. Es ist daher wichtig, dass das medizinische Personal, das mit diesen Patienten arbeitet, regelmäßig eine Händedesinfektion durchführt, um das Infektionsrisiko zu minimieren und die Patientensicherheit zu gewährleisten.#

    10. Schlaganfall

    Händedesinfektion eignet sich besonders für Patienten mit Schlaganfall, da diese häufig ein geschwächtes Immunsystem haben und daher anfälliger für Infektionen sind. Durch die regelmäßige Desinfektion der Hände kann das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern auf den Patienten verringert werden. Insbesondere in Krankenhäusern, wo eine Vielzahl von Patienten behandelt werden, kann die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln dazu beitragen, das Risiko einer nosokomialen Infektion, also einer im Krankenhaus erworbene Infektion, zu reduzieren. Zudem kann eine Händedesinfektion dazu beitragen, die Ausbreitung von multiresistenten Keimen, wie beispielsweise MRSA, zu verhindern, was insbesondere für Patienten mit geschwächtem Immunsystem von Bedeutung ist. Eine regelmäßige Händedesinfektion ist daher eine einfache, aber effektive Maßnahme zur Infektionsprävention und trägt dazu bei, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Patienten mit Schlaganfall zu schützen.

    11. MRSA

    MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ist ein Bakterium, das gegen viele Antibiotika resistent ist und daher schwer zu behandeln sein kann. Patienten mit MRSA-Infektionen haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen und negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit. Händedesinfektion ist eine wichtige Maßnahme, um die Ausbreitung von MRSA zu verhindern und Patienten zu schützen. MRSA-Bakterien können auf Oberflächen überleben und können leicht von einer Person auf eine andere übertragen werden, insbesondere in Gesundheitseinrichtungen. Händedesinfektion kann das Risiko einer Übertragung von MRSA-Bakterien reduzieren, indem sie die Keime auf den Händen abtötet und somit die Ausbreitung von Infektionen in Gesundheitseinrichtungen und anderen öffentlichen Orten verringert. Eine regelmäßige und korrekte Händedesinfektion ist besonders wichtig für Patienten mit MRSA-Infektionen und für solche, die ein erhöhtes Risiko haben, sich mit dem Bakterium zu infizieren, um ihre Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten.

    12. Thrombose

    Eine Händedesinfektion eignet sich besonders für Patienten mit Thrombose, da diese Patientengruppe ein erhöhtes Risiko für Infektionen hat. Durch die regelmäßige Desinfektion der Hände wird die Übertragung von Keimen und Bakterien reduziert, die eine Infektion begünstigen können. Insbesondere bei der Behandlung von offenen Wunden oder der Verabreichung von Medikamenten durch Injektionen ist eine gründliche Händedesinfektion unerlässlich, um das Risiko einer Infektion zu minimieren. Durch die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln kann auch die Verbreitung von MRSA-Keimen, die bei Patienten mit Thrombose besonders gefährlich sein können, reduziert werden.

    13. Altersdepression

    Händedesinfektion eignet sich besonders für Patienten mit Altersdepression, da diese Patientengruppe aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters und möglicherweise reduzierter Mobilität ein höheres Risiko für Infektionen hat. Depressionen können das Immunsystem schwächen und die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen, was zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen führen kann. Eine regelmäßige und gründliche Händedesinfektion kann dazu beitragen, das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern zu verringern und somit die Gesundheit und das Wohlbefinden von Patienten mit Altersdepression zu unterstützen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Händedesinfektion jedoch nicht als Ersatz für andere hygienische Maßnahmen wie das Tragen von Schutzkleidung oder die Reinigung von medizinischen Geräten angesehen werden sollte, sondern als Ergänzung dazu.

    14. Infektionskrankheiten

    Händedesinfektion ist eine wichtige Maßnahme zur Verhinderung der Ausbreitung von Infektionskrankheiten. Insbesondere für Patienten mit bereits bestehenden Infektionskrankheiten ist eine adäquate Händehygiene von großer Bedeutung, um das Risiko einer zusätzlichen Infektion zu minimieren. Händedesinfektionsmittel sind wirksam gegen eine Vielzahl von Keimen, einschließlich Viren, Bakterien und Pilzen, die Infektionskrankheiten verursachen können. Indem man sich regelmäßig die Hände desinfiziert, kann man die Übertragung von Krankheitserregern reduzieren und somit die Wahrscheinlichkeit einer Infektion senken. Darüber hinaus sind Patienten mit Infektionskrankheiten oft geschwächt und haben ein höheres Risiko für Komplikationen, daher ist es besonders wichtig, sie vor zusätzlichen Infektionen zu schützen.

    15. Chronische Wunden

    Händedesinfektion eignet sich besonders für Patienten mit chronischen Wunden, da eine Infektion dieser Wunden eine ernste Bedrohung für die Gesundheit dieser Patienten darstellen kann. Bakterien und Keime können in offene Wunden eindringen und die Heilung verzögern oder sogar verhindern. Die Verwendung von Händedesinfektionsmittel durch medizinisches Personal, Pflegepersonal oder Familienmitglieder, die sich um den Patienten kümmern, kann dazu beitragen, das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern auf den Patienten zu reduzieren. Eine regelmäßige Händedesinfektion kann auch dazu beitragen, die Ausbreitung von Infektionen in Gesundheitseinrichtungen zu reduzieren und somit Patienten mit chronischen Wunden besser zu schützen.

    16. Herzinfarkt

    Händedesinfektion ist ein wichtiger Bestandteil der Infektionsprävention und kann besonders für Patienten mit Herzinfarkt von Vorteil sein. Herzinfarktpatienten haben ein höheres Risiko für Infektionen aufgrund ihrer geschwächten Immunabwehr und möglicherweise auch aufgrund von medizinischen Eingriffen, die sie möglicherweise erhalten haben. Eine Händedesinfektion reduziert das Übertragungsrisiko von Krankheitserregern und verringert somit das Infektionsrisiko bei diesen Patienten. Durch die Vermeidung von Infektionen können weitere Komplikationen vermieden werden, die den Genesungsprozess und die Gesundheit des Patienten negativ beeinflussen können. Es ist daher empfehlenswert, dass Patienten, insbesondere solche mit Herzinfarkt, und auch das medizinische Personal regelmäßig und sorgfältig Händedesinfektionsmittel verwenden, um das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern zu reduzieren.

    17. Frailty Syndrom

    Frailty Syndrom ist ein Zustand der Vulnerabilität, der sich durch eine Abnahme der körperlichen Funktionen, ein erhöhtes Risiko von Stürzen und ein allgemeines Gefühl der Schwäche auszeichnet. Die Patienten, die von diesem Syndrom betroffen sind, sind oft älter und haben ein erhöhtes Risiko für Infektionen und Komplikationen. Eine Händedesinfektion ist besonders wichtig bei dieser Patientengruppe, da sie oft eine geschwächte Immunabwehr haben und anfälliger für Infektionen sind. Durch die Desinfektion der Hände wird das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern, wie Bakterien und Viren, reduziert. Somit können Infektionen vermieden werden, die zu einem weiteren Verfall der körperlichen Funktionen und damit zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen könnten. Eine konsequente Händedesinfektion ist daher ein wichtiger Bestandteil der Patientensicherheit bei Patienten mit Frailty Syndrom.

    18. Fibromyalgiesyndrom

    Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) ist eine komplexe, chronische Erkrankung, die durch Schmerzen im Muskel- und Bindegewebe gekennzeichnet ist. Patienten mit FMS haben oft ein geschwächtes Immunsystem, was sie anfälliger für Infektionen macht. Eine Händedesinfektion kann dazu beitragen, das Risiko von Infektionen zu reduzieren und somit das Wohlbefinden von Patienten mit FMS zu verbessern. Darüber hinaus kann eine Infektion bei Patienten mit FMS zu einem Schub oder einer Verschlimmerung der Symptome führen, was die Bedeutung von Maßnahmen zur Infektionsprävention betont. In Kliniken und Gesundheitseinrichtungen ist es daher von besonderer Bedeutung, dass medizinisches Personal und Besucher sich regelmäßig die Hände desinfizieren, um das Infektionsrisiko für Patienten mit FMS zu minimieren.

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    FAQ – die wichtigsten Fragen zur Händedesinfektion