Ein Pflegebett ist ein wichtiges Hilfsmittel, das die eigenen vier Wände besser bewohnbar, die Nachtruhe erholsamer und damit auch den Alltag einfacher macht. Doch bei der Anschaffung stellen sich viele Fragen: Ist ein Pflegebett zum Kauf oder zur Miete besser? Übernimmt die Pflegekasse die Kosten für die Anschaffung?
Wir verraten Ihnen heute, wie Sie sich in wenigen Schritten ein Pflegebett anschaffen, mit welchen Kosten Sie rechnen können und welche Voraussetzungen für eine Kostenübernahme gelten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Pflegebetten unterstützen Pflegebedürftige bei der Essensaufnahme, entlasten in Kombination mit einer speziellen Matratze die Haut und reduzieren das Unfallrisiko.
  • Ein Krankenbett und ein Pflegebett unterscheiden sich durch die Möglichkeit zur Kostenübernahme voneinander.
  • Ein Pflegebett zählt zu den technischen Pflegehilfsmitteln.
  • Für die Kostenübernahme kommen die Krankenkasse bzw. Pflegekasse in Betracht.
  • Damit die Kasse über die Kostenübernahme entscheiden kann, benötigt sie eine ärztliche Verordnung und einen Antrag.
  • Pflegebedürftige erhalten ein Pflegebett im Onlinehandel oder in einem Sanitätshaus.

Pflegebett: Nutzen und Anwendung

Ein Pflegebett ist ein besonderes Bett, bzw. ein Bettsystem, das durch spezielle Vorrichtungen die Pflege eines Patienten oder Pflegebedürftigen vereinfacht. Außerdem ermöglicht es die Verwendung von bestimmten Pflegebettzubehör wie einer Antidekubitusmatratze zur Dekubitusprophylaxe. Im Pflegealltag unterstützt ein Pflegebett Patienten und Pflegebedürftige bei der Essensaufnahme. Der vielfach verstellbare (elektronische) Lattenrost ermöglicht das Liegen bzw. Sitzen in unterschiedlichen Positionen – der Pflegebedürftige kann die Speisen so einfacher erreichen oder zum Mund führen. Durch die optionale Höhenverstellbarkeit vereinfacht ein Pflegebett auch das Aufstehen und reduziert so das Unfallrisiko. Viele Experten empfehlen ein Pflegebett deshalb vor allem bei ausgeprägter Pflegebedürftigkeit zur Sturzprophylaxe.

In 3 Schritten zum Pflegebett – so klappt es

Wenn Sie sich ein Pflegebett anschaffen möchten, sind einige Vorüberlegungen sinnvoll. Wir zeigen Ihnen mit folgenden Schritten, wie Sie die Pflegebett-Anschaffung möglichst unkompliziert gestalten.

  1. Halten Sie Ihre Wünsche und Anforderungen fest: Wobei unterstützt Sie ein Pflegebett im besten Fall? Welche Voraussetzungen soll das Pflegebett mitbringen? Unser Tipp: Erstellen Sie sich eine Übersicht mit Wünschen und Anforderungen. Diese können Sie zur Beratung oder zum Kauf mitbringen. So vergessen Sie nicht, was Ihnen bei der Anschaffung wichtig ist.
  2. Lassen Sie sich beraten: Insbesondere, wenn Sie sich das erste Mal ein Pflegebett anschaffen, ist eine Beratung sinnvoll. Da die Modelle mit der Zeit oft hilfreiche Funktionen dazu erhalten, ist eine Beratung auch bei einem erneuten Kauf empfehlenswert. Ein Sanitätshaus oder ein seriöser Onlinehändler können Ihnen vor Ort oder per Telefon geeignete Modelle vorstellen.
  3. Klären Sie die Kostenübernahme: Natürlich steht es Ihnen frei, ein Pflegebett auf eigene Kosten anzuschaffen. Deutlich günstiger wird es mit einem Modell von der Pflegekasse, hier fällt lediglich ein überschaubarer Eigenanteil an.

Gut zu wissen!

Ein Pflegebett und ein Krankenbett unterscheiden sich von ihrer Ausstattung und Ausführung in der Regel nicht. Beide gehören derselben Hilfsmittelkategorie an. Der Unterschied zwischen Pflegebett und Krankenbett liegt lediglich bei der Kostenübernahme. Übernimmt die Pflegeversicherung bzw. Pflegekasse die Kosten, handelt es sich um ein Pflegebett. Ist die Krankenversicherung in der Pflicht, spricht sie von einem Krankenbett.

Pflegebett Arten, Modelle und Ausstattung

Mit einem geeigneten Pflegebett nehmen Sie Rücksicht auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Ihre Pflegesituation.

Sie können aus folgenden Modellen bzw. Ausführungen wählen:

Seitenlagerungsbett

Das Seitenlagerungsbett dient hauptsächlich dazu, den Körper beim Liegen nicht immer gleich zu belasten. Mit der Option, die Liegefläche in verschiedene Positionen zu verstellen, beugen Sie aktiv einer einseitigen Belastung und damit druckbedingten Phänomenen wie dem Dekubitus vor. Interessant ist, dass Sie das Pflegebett nicht nur, wie übliche Betten auch, in der Neigung nach vorne verändern können. Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich mit dem Seitenlagerungsbett auf die Seite zu verlagern.

Stehbett

Das Stehbett ist eine Form des Pflegebettes, bei der sich das Fußende absenken lässt. Dadurch können Pflegebedürftige sich langsam in eine stehende Position begeben. Das Bett eignet sich vor allem für Menschen, die durch körperliche Einschränkungen Probleme mit der Mobilisation haben.

Aufstehbett

Beim Aufstehbett lässt sich ebenfalls ein Teil des Bettes absenken, um das Aufstehen zu erleichtern. Alternativ kann auch eine sogenannte Aufstehhilfe angebracht sein, die denselben Effekt erzielt.

Schwerlastbett

Ein Schwerlastbett ist durch die verwendeten Materialien ein besonders robustes Bett. Es eignet sich für große oder schwere Pflegebedürftige. Da Schwerlastbetten in der Regel größer als herkömmliche Betten sind, entscheiden sich auch Menschen, die gerne mehr Platz hätten, für eine solche Ausführung. Üblicherweise beträgt die Größe 120 x 200 cm oder 120 x 220 cm.

Ultraniedrigbett

Ein Ultraniedrigbett, auch Niederflurbett, Niedrigstbett oder Floor-Bed genannt, ist ein Pflegebett, das über eine besonders effiziente Absenkfunktion verfügt. Auf bis zu 10 cm über dem Boden können Pflegebedürftige ihr Bett absenken. Diese Funktion kann einen Sturz aus dem Bett und somit Verletzungen vermeiden. Außerdem erleichtert die geringe Höhe den Einstieg und den Ausstieg ins bzw. aus dem Bett, insbesondere für bewegungseingeschränkte Menschen.

Bett-in-Bett-Systeme

Mit Bett-in-Bett-Systemen können reguläre Betten in Pflegebetten umgewandelt werden. Das gelingt mithilfe eines speziellen Bettrahmens oder anderer technischer Möglichkeiten. Diese Variante richtet sich an Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen, kein komplettes Pflegebett oder Krankenbett kaufen können oder möchten.

Smartbett

Das Smartbett, auch als intelligentes Pflegebett oder Pflegebett 4.0 bezeichnet, ist ein besonders modernes Pflegebett. Mit technischen Raffinessen wie einer Sensorfunktion oder einer Meldefunktion ausgestattet, erfasst das Pflegebett unterschiedliche Dinge. So zum Beispiel die Anwesenheit des Patienten, gewisse Bewegungsprofile oder eine erhöhte Feuchtigkeit im Bett. Mit den Meldungen können Angehörige die Pflege optimieren.

Gut zu wissen!

Pflegebetten überzeugen nicht nur durch ihre Funktionalität. Hersteller bieten Ihnen die Möglichkeit, sich für ein Bett zu entscheiden, das optimal zu Ihrer Wohnumgebung passt. Verschiedene Hölzer, Farben und Extras lassen das Pflegebett im Schlafzimmer kaum noch als solches erkennen.

Pflegebett Ausstattung

Pflegebetten verfügen über eine Grundausstattung, die Ihnen den Pflegealltag erleichtert. Daneben gibt es optionales Zubehör, dass Sie nach Bedarf aufrüsten können.

Folgendes ist für Pflegebetten vorgesehen:

  • Aufstehhilfe
  • Aufrichthilfen
  • Bettleiter
  • Galgen bzw. Bettgalgen
  • Seitengitter
  • Seitenpolster
    Fußstützen
  • Fixierbandagen, sofern die rechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind
  • Pflegetische
  • Spezielle Matratzen wie Wechseldruckmatratzen oder andere Antidekubitusmatratzen zur Dekubitusprophylaxe
  • Elektromotorische Lakenaufzugsvorrichtung

TIPP

Informieren Sie sich vor dem Kauf darüber, welche Ausstattung Ihr Pflegebett mitbringt. Wünschen Sie sich Extras, beraten Sie die Mitarbeiter in einem Sanitätshaus gerne darüber, was in Ihrer Pflegesituation sinnvoll ist.

Kosten für ein Pflegebett

Die Kosten für ein Pflegebett unterscheiden sich teilweise stark. Wie viel Sie für ein Pflegebett aufwenden müssen, hängt zum Beispiel von der Wahl des Herstellers ab. Ein entscheidender Kostenfaktor ist auch die Ausstattung des Pflegebetts.

Desto höherwertiger die verwendeten Materialien und desto mehr verarbeitete Technik in dem Pflegebett steckt, desto tiefer müssen Sie in der Regel in die Tasche greifen. Günstige Pflegebetten erhalten Sie schon ab 600 Euro. Hier müssen Sie jedoch gegebenenfalls noch Geld für das Zubehör investieren. Komplettlösungen können zwischen 1500 Euro und 7000 Euro liegen. Intelligente Pflegebetten, Schwerlastpflegebetten und Doppelpflegebetten sind meist besonders hochpreisig.

Beim Thema Pflegebetten lohnt sich übrigens ein Preisvergleich. Im Internet können Sie sich vorab über gängige Preise informieren. Manchmal bieten Sanitätshäuser oder Onlinehändler auch Rabattaktionen an.

Pflegebett kaufen oder mieten?

Die günstigste Variante ist die Kostenübernahme über die Pflegekasse. Das Pflegehilfsmittelverzeichnis schafft die Grundlage für eine Kostenübernahme. Lediglich ein Eigenanteil in Höhe von 10% des Kaufpreises, allerdings maximal 25 Euro, fallen dann an.

Lehnt die Kasse die Kostenübernahme ab, bedeutet das aber nicht das Aus für Ihr Pflegebett. Viele Anbieter verkaufen Pflegebetten mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis neu oder gebraucht. Bei einem seriösen Händler sind auch gebrauchte Betten natürlich hygienisch einwandfrei und voll funktionsfähig.

Eine weitere Möglichkeit ist es, ein Pflegebett zu mieten. Was recht unkompliziert klingt, kann sich als Kostenfalle entpuppen. Vor allem, wenn Sie absehen können, dass Sie ein Pflegebett längerfristig benötigen, lohnt sich eine Miete in der Regel nicht. Schließlich müssen Sie etwa 800 Euro Jahresmiete einplanen. Für diesen Betrag können Sie sich schon ein neues Bett zulegen. Für einen kurzen Zeitraum ist die Mietvariante allerdings gut geeignet, denn so können Sie das Pflegebett nach der Nutzungsdauer bis auf die Matratze einfach wieder zurückgeben.

Vorteile der Kostenübernahme bzw. Selbstanschaffung

Kostenübernahme durch die Pflegekasse Selbstanschaffung
Kostengünstigste Möglichkeit, um ein Pflegebett zu erhalten. Große Auswahl an Pflegebetten mit modernem Design und aktueller Technik.
Gebühren für Wartungen und Reparaturen/ Ersatzteile übernimmt die Kasse. Pflegebetten sind schnell verfügbar.
Da die Kasse das Pflegebett leihweise zur Verfügung stellt, können es Pflegebedürftige einfach zurückgeben, wenn sie es nicht mehr benötigen. Individuelle Anpassung an die Wohnumgebung, zum Beispiel durch die Auswahl der Hölzer oder der Stoffüberzüge.

Antrag auf Kostenübernahme durch die Pflegekasse

Die Pflegekasse ist der richtige Ansprechpartner für Sie, wenn Sie bereits einen Pflegegrad besitzen. Oft wird die Beantragung von Pflegebetten in Zusammenhang mit der Krankekasse gebracht. Da Ihre Krankenkasse auch gleichzeitig Ihre Pflegekasse ist, ist das nicht sehr schlimm. Korrekterweise sind aber die Pflegekassen für technische Pflegehilfsmittel, zu denen auch Pflegebetten gehören, zuständig.

Voraussetzungen für ein Pflegebett

Voraussetzung für die Kostenübernahme ist, dass das Pflegebett die Pflege erleichtert, Beschwerden lindert oder die selbstständige Lebensführung unterstützt. Die betroffene Person muss einen Pflegegrad besitzen.

Das Pflegebett zählt zu den sogenannten technischen Pflegehilfsmitteln. Sie können das technische Hilfsmittel direkt bei Ihrer Pflegekasse beantragen. Dafür benötigen Sie eine ärztliche Verordnung oder eine Empfehlung einer Pflegefachkraft.

Wenn Sie den Antrag auf Kostenübernahme und die Empfehlung oder die ärztliche Verordnung bei Ihrer Pflegekasse eingereicht haben, ist Geduld gefragt. Sie werden nach wenigen Wochen darüber informiert, ob die Pflegekasse der Kostenübernahme zustimmt. In dem Fall erhalten Sie eine Bestätigung über die Notwendigkeit des Pflegebetts, mit der Sie sich an ein Sanitätshaus wenden können. Ein zugelassener Leistungserbringer wie ein Sanitätshaus kann Ihnen dann das Pflegehilfsmittel bereitstellen.

In 3 Schritten das Pflegebett beantragen

  1. Ärztliche Verordnung oder Empfehlung einer Pflegefachkraft einholen.
  2. Formlosen Antrag auf die Kostenübernahme bei der Pflegekasse stellen.
  3. Sanitätshaus die Bestätigung über die Notwendigkeit des Pflegebetts aushändigen.

Unterschied zum verschreibungspflichtigen Krankenbett

Krankenbetten stehen im Hilfsmittelverzeichnis. Das liefert die Grundlage für eine Verordnung. Üblicherweise erfolgt eine Verordnung, wenn ein Krankenbett über die Krankenkasse angestrebt wird. Diese übernimmt die Kosten, wenn der Versicherte ein sogenanntes „behindertengerechtes Bett“ benötigt. Ein Pflegegrad muss dabei nicht vorliegen. Allerdings muss der behandelnde Mediziner eine ärztliche Verordnung ausstellen, die der Patient bei der Krankenkasse einreicht. Außerdem muss das Krankenbett eine Behinderung ausgleichen, ihr vorbeugen oder dem bereits erreichten Behandlungserfolg sichern.

Zusätzliche Tipps für die Pflegebett-Kostenübernahme

Unter gewissen Bedingungen bekommen Sie schneller ein Pflegebett oder gehen bei der Kostenübernahme sogar ganz leer aus. Mit diesen Tipps holen Sie das Beste aus Ihrer Pflegebetten-Anschaffung heraus.

  • Pflegebett schnell bekommen dank Gutachter: Sie haben noch keinen Pflegegrad? Dann muss zunächst ein Gutachter zu Ihnen nach Hause kommen und Ihre Pflegesituation beurteilen. Das initiiert die Pflegekasse gemeinsam mit dem medizinischen Dienst der Krankenversicherung, kurz MDK. Wenn sich der Gutachter einen Überblick über Ihre Situation verschafft hat, kann er die Pflegebett-Anschaffung empfehlen. Nämlich dann, wenn das Hausmittel Ihre Pflegesituation erleichtert.
  • Förderung dank wohnumfeldverbessernde Maßnahmen: Die Kostenübernahme klappt nicht? Dann haben Sie die Möglichkeit, einen Widerspruch einzulegen. Bleibt es bei der Entscheidung der Pflegekasse, können Sie Ihr Pflegebett auch selbst anschaffen. Vielleicht nützt es Ihnen, dass die Pflegekasse einen Zuschuss für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes vorsieht. Die Pflegekasse gewährt bei einem vorliegenden Pflegegrad bis zu 4000 Euro für den häuslichen Umbau, zum Beispiel zur Verbreiterung der Türen oder für einen Treppenlift. Dadurch können Sie an anderer Stelle Geld einsparen, was Sie so für die Pflegebetten-Anschaffung nutzen können.

Für Langzeitnutzer besonders günstige Modelle

Die finanzielle Belastung für das richtige Pflegebett kann recht hoch ausfallen. Pflegebedürftige sind also gut beraten, sich zuvor mit den möglichen Kosten auseinanderzusetzen und sich zu überlegen, ob die Selbstanschaffung oder die Finanzierung über die Kasse in Ihrem Fall möglich und sinnvoll ist. Wer sich mit den verschiedenen Optionen auseinandersetzt, stellt schnell fest, was die günstigste Variante ist.

  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse: Lediglich 10 % der Gesamtkosten als Eigenanteil, jedoch maximal 10 Euro (Krankenbett)
  • Kostenübernahme durch die Pflegekasse: Nur 10 % der Gesamtkosten als Eigenanteil, jedoch maximal 25 Euro (Pflegebett).
  • Neuanschaffung: Im Durchschnitt einmalig zwischen 500 und 3.000 Euro.
  • Gebrauchte Pflegebetten kaufen: Hier können Sie richtig sparen, meist 20 % und mehr.
  • Pflegebett mieten: Etwa 800-1000 Euro im Jahr, das lohnt sich in der Regel nur bei einer überschaubaren Nutzungszeit.

Den richtigen Anbieter für ein Pflegebett finden

Große Markenhersteller bieten häufig eine Fachhändlersuche auf ihrer Webseite an. Alternativ ist ein Sanitätsfachgeschäft eine gute Wahl. Dort bekommen Sie eine Beratung vor Ort und können sich gezielt über Modelle informieren. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, einen Onlinehändler zu beauftragen. Onlineanbieter haben den Vorteil, dass Sie die Betten auf der Webseite ansehen und auf einen Blick Informationen über das Zubehör erhalten. In der Regel bieten Onlinehändler eine Beratung per Telefon oder in zugehörigen Fachgeschäften an.

3 Tipps, mit denen Sie einen seriösen Händler finden

  1. Verschaffen Sie sich einen Eindruck vom Händler: Das gelingt beispielsweise mit Onlinebewertungen. Vielleicht hat auch jemand in Ihrem Umfeld bereits Erfahrungen mit dem Händler oder dem Sanitätshaus gemacht. Am Ende machen Sie sich im besten Fall aber selbst ein Bild von dem Anbieter, hören Sie auf Ihr Bauchgefühl.
  2. Informieren Sie sich zuvor über den Händler: Wie viele Pflegebetten hat der Händler im Angebot? Hat er sich auf Pflegehilfsmittel spezialisiert? Verschaffen Sie sich persönlich einen Überblick und überprüfen Sie, ob der Händler das mitbringt, was Sie erwarten.
  3. Nehmen Sie eine Beratung in Anspruch: Eine gute Beratung sollte Ihnen eine optimale Entscheidungsgrundlage liefern und persönlich auf Ihre Pflegesituation eingehen. Haben Sie das Gefühl, der Händler schlägt Ihnen individuelle Lösungen vor? Das klingt gut. Drängt er Sie zu einem Kauf? Dann sollten Sie sich vielleicht nach einem anderen Händler umsehen.

Unverzichtbares Zubehör: die richtige Pflegematratze

Pflegebedürftige verbringen oft viele Stunden täglich im Bett oder halten sich darin sogar permanent auf. Dadurch können Liegebeschwerden wie Schmerzen oder Hautveränderungen auftreten. Eine Pflegematratze nimmt auf die lange Verweildauer im Bett Rücksicht, beispielsweise mit einer besonderen Materialzusammensetzung oder technischen Raffinessen.

Die Dekubitusmatratze als luftgefüllte Wechseldruckmatratze sorgt mit zwei Luftkammern für eine dauerhafte Entlastung der Hautstellen. Außerdem gibt es sogenannte Weichlagerungsmatratzen oder Demenzmatratzen. Beide sorgen durch ihre spezielle Füllung für ein angenehmes Liegegefühl. Auch an den Kosten für eine Pflegematratze kann sich die Krankenkasse bzw. Pflegekasse beteiligen.

FAQ- Häufige Fragen zum Pflegebett